PM für Design

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Projektmanagement für Design Dieses Online-Skript gehört zum Seminar Aspekte der Kommunikationsgestaltung, das ich als Lehrbeauftragter gemeinsam mit Paul Bičište, Lehrkraft für besondere Aufgaben, seit 2012 an der MSD / Münster School of Design, dem Fachbereich Design der FH Münster, anbiete. …

Online-Skript Zum Artikel

Design ist unsichtbar. ―Lucius Burckhardt, schweizer Soziologe und Vorsitzender des Werkbundes, 1925–2003 Design ist kein Zuckerguss, der als Dekoration zum Schluss aufgetragen wird. Ein Großteil der Arbeit fällt an, bevor etwas visuell gestaltet wird. Das gilt sowohl für das Produkt- …

Teil 1: Grundlagen des Projektmanagements Zum Artikel

Siehe auch Wikipedia: Projektmanagement

Im Projektmanagement werden zwei grundsätzliche Arten unterschieden: Das lineare oder klassische Projektmanagement und das agile Projektmanagement. Da in der Praxis häufig Elemente aus beiden Arten zu finden sind, werden beide hier kurz vorgestellt. Ebenfalls werde ich hier kurz auf die …

Werkzeuge des PM Zum Artikel

Projektmanagementphasen nach DIN Das Deutsche Institut für Normung (DIN, www.din.de) definiert in der DIN 69901-2:2009-1 fünf Projektmanagementphasen (die nicht mit den Projektphasen verwechselt werden dürfen). Die Projektmanagementphasen sind nicht durch den Zeitverlauf, sondern durch die Aufgabenstellungen des Projektmanagements als Gruppe …

Lineares Projektmanagement Zum Artikel

Das Problem zu erkennen ist wichtiger als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung. ―Albert Einstein, deutscher Physiker, 1879–1955

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. ―Laozi, chinesischer Philosoph, 6. Jhd.

Man plant immer wieder. Und immer kommt es anders. ―Robert Musil, österreichischer Schriftsteller, 1880–1942

„Gedacht“ heißt nicht immer gesagt, „gesagt“ heißt nicht immer richtig gehört, „gehört“ heißt nicht immer richtig verstanden, „verstanden“ heißt nicht immer einverstanden, „einverstanden“ heißt nicht immer angewendet, „angewendet“ heißt noch lange nicht beibehalten. ―Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher, 1903–1989

Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen. ― Benjamin Franklin, US-amerikanischer Staatsmann, 1705–1790

Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall. ―Friedrich Dürrenmatt, schweizerischer Schriftsteller, 1921–1990

Unabhängig davon, ob nach klassischem oder agilem Projektmanagement oder einer Mischform gerarbeitet wird, sind die Aufgaben und Anforderungen an die  Projektleitung sehr vielfältig. Das amerikanische Project Management Institute (PMI, www.pmi.org) definiert im Projekt Management Body of Knowledge zehn Aufgabenfelder bzw. …

Aufgabenfelder der Projektleitung Zum Artikel

Unter Projektmanagement-Software versteht man in Regel komplexe Programme wie zum Beispiel Microsoft Project (Windows) oder Merlin (Mac). Im Kommunikationsdesign macht der Einsatz einer solchen Projektmanagement-Software in vielen Fällen jedoch nur wenig Sinn. Denn der Aufwand für die Erstellung der Pläne …

Was ist mit Projektmanagement-Software? Zum Artikel

Siehe auch: Erklärung „Planning“ bei der APBD (Account Planning Group Deutschland) Das Planning in der Werbeagentur What is Account Planning and what do account planners do exactly?

Kommunikation kann nur in einem gemeinsamen Symbolraum stattfinden. Zu diesem Symbolraum gehört die Sprache, aber auch Vorstellungen, Wissen und Ideen. Der gemeinsame Symbolraum wird von der Schnittmenge der Repertoires (Zeichenvorräte) von Sender und Empfänger gebildet. Die Repertoires können je nach …

Das erweiterte Kommunikationsschema Zum Artikel

Die folgende Gliederung eignet sich zur Entwicklung und Präsentation von komplexeren Kommunikationsdesignprojekten wie zum Beispiel Kampagnen oder Marken- oder Corporate-Design-Entwicklungen. Es empfiehlt sich, die Struktur gleich zu Beginn eines Projekts anzulegen und sie dann kontinuierlich zu befüllen und zu ergänzen. …

Typische Gliederung eines Kommunikationskonzepts Zum Artikel

„Verstehen“ Aufgabenstellung Ausgangslage und Kontext Kommunikationsgegenstand Absender der Kommunikation (Unternehmen/Marke) Umfeld der Kommunikation (Markt, Wettbewerb, Medien) Stakeholder Vorbedingungen (Vorgaben, Einschränkungen) Verdichtung und Schlussfolgerungen

Eine vollständige Zielbeschreibung sollte – entsprechend dem Magischen Dreieck – Sach-, Termin- und Budgetziele umfassen. In der Regel ist die Aufgabenstellung am Anfang jedoch (noch) nicht vollständig und wird erst im Verlauf der Konzeption konkretisiert und verfeinert. Oberziel: Um die …

Aufgabenstellung Zum Artikel

Kommunikationsprojekte müssen meist in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Deshalb ist es wichtig, den Projektkontext möglichst genau zu verstehen. Eine gründliche Analyse der Ausgangslage und des Umfelds ist für eine zielgerichtete Konzeption essentiell. Je nach Aufgabe umfasst die Analyse die …

Ausgangslage und Kontext Zum Artikel

Zum Abschluss der Analyse werden die vorliegenden Informationen verdichtet und nachvollziehbar aufbereitet. Auch wenn in der Recherchephase sehr viele Informationen erfasst werden, reicht es für die Verdichtung, sich auf die wesentlichen und entscheidenden Fakten zu beschränken. Im Idealfall bietet jede …

Verdichtung und Schlussfolgerungen Zum Artikel

„Entscheiden“ Zielgruppen und Kommunikationsziele Positionierung und Botschaften Tonalität Leitidee

Was das Produkt leistet – und für wen. ―David Ogilvy (britischer Werbetexter, 1911–1999)

Die Tonalität beschreibt den zur Botschaft, Positionierung und Zielgruppe passenden „Tonfall“ mit dem die Botschaft transportiert wird. Sie umfasst sowohl die sprachliche wie die visuelle Gestaltung. Hierfür eignen sich zum Beispiel sogenannte Tonality-Maps, die in Form eines Semantischen Differentials die …

Tonalität Zum Artikel

Die kreative Leitidee zieht sich als „roter Faden“ durch sämtliche Kommunikationsmaßnahmen. Sie kann sich zum Beispiel in einem (Kampagnen-)Claim oder einem Keyvisual, einem wiederkehrenden Motiv, widerspiegeln. Der „Aufhänger“ kann sowohl visuell (Bild, Bildwelt, Farbe/Form, Person/Gruppe) wie sprachlich (Slogan, Buzzword, Story, …

Leitidee Zum Artikel

„Ausformulieren“ Kreative Umsetzung Maßnahmen, Termine und Budget Erfolgskontrolle Zusammenfassung und nächste Schritte

Die Gestaltung der einzelnen Maßnahmen sollte der Leitidee folgen, die sich durch alle Maßnahmen zieht und diese miteinander verbindet.      

Der Erfolg von Kommunikationsmaßnahmen lässt sich oft nur indirekt messen. Bei Online-Medien können Klick-Zahlen (Click Through Rate (CTR)) oder die Conversion Rate (Ausführen einer bestimmten Aktion, z. B. Abonnement eines Newsletters, Online-Kauf o. ä.) Hinweise auf die Wirksamkeit geben. Bei …

Erfolgskontrolle Zum Artikel

Eine gute Präsentation bzw. ein gutes Konzept sollte immer eine kurze Zusammenfassung oder Übersicht über die wesentlichen Ideen beinhalten (max. ein bis zwei Seiten). Bei Präsentationen empfiehlt es sich, die Entwurfslinien oder Alternativen am Ende der Präsentation nebeneinander zu zeigen, …

Zusammenfassung und nächste Schritte Zum Artikel

Bak, Peter Michael: Erfolgreiche Kundenansprache nach Plan. Grundlagen zur Erstellung eines Kommunikationskonzeptes. Springer , 2016 Büning, Christian: BDG Gründerfibel für Kommunikationsdesigner. Werkstoff Verlag, 2. Auflage, 2015 Büning, Christian: Business Basics. Wirtschaftliches Basiswissen für Kommunikationsdesigner. Werkstoff Verlag, 2015 Hagemann, Detlev; Obermayr, …

Literatur Zum Artikel

Die folgenden Aufgaben werden im Seminar „Aspekte der Kommunikationsgestaltung“ im Verlauf des Semesters bearbeitet.