Projektablaufplan (PAP)

Der Projektablaufplan (PAP) stellt die detaillierte Planung des zeitlichen Ablaufs und der Ressourcen des Projekts dar. Die Projektablaufplanung läuft in drei Schritten ab: Zunächst sammelt man sämtliche Vorbedingungen, Abhängigkeiten und Dauern der im Strukturplan definierten Arbeitspakete. Dann prüft man die Verfügbarkeit der Ressourcen. Dazu gehört zum Beispiel die Überprüfung von Urlauben oder Feiertagen und der Belegung durch das Tagesgeschäft oder andere Projekte. Danach erfolgt die zeitliche Planung, zum Beispiel in Form eines Gantt-Diagramms. Dabei muss auf die Einhaltung von Terminen und die Kapazität der Ressourcen geachtet werden. Ebenso sollten ausreichend Pufferzeiten eingeplant werden, um eventuelle Verzögerungen abzufedern.

Planungen gründlich prüfen

Nachdem die Aufgaben gesammelt worden sind, werden die Verantwortlichkeiten festgelegt und die Planung genau geprüft. Dabei helfen folgende Fragen:

  • Sind wirklich alle Aufgaben erfasst?
  • Sind die Arbeitspakete überschneidungsfrei?
  • Gibt es für jedes Arbeitspaket einen Verantwortlichen?
  • Kann eindeutig beurteilt werden, ob die Arbeitspakete erledigt sind?

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