DJing – Clubkultur, Kontinuität und musikalische Sozialisation
Neben meiner Arbeit als Musiker und Produzent bin ich seit den frühen 2000er Jahren auch als DJ aktiv. Meine musikalische Sozialisation begann in den 1980er und 1990er Jahren – zwischen Punk, Hip-Hop, Reggae und elektronischer Musik. Aus ersten eigenen Bandprojekten entwickelte sich später das elektronische Projekt Downslow; parallel dazu verlagerte sich mein Fokus zunehmend auf das Auflegen.
DJing ist für mich eine Erweiterung meiner musikalischen Praxis. Es geht um Kontext, Dramaturgie und die Beziehung zwischen Raum, Publikum und Frequenz.

Musikalisches Profil
Mein Repertoire bewegt sich zwischen:
- elektronischer Musik
- Dub und Reggae
- Hip-Hop
- House und verwandten Club-Genres
- Punkrock und Heavy Metal
Je nach Anlass arbeite ich digital oder mit Vinyl-Schallplatten. Entscheidend ist nicht das Medium, sondern die musikalische Stringenz des Sets.
Trust in Wax
In den frühen 2000er Jahren war ich Teil der Veranstaltungsreihe Trust in Wax in Münster. Die monatlichen Abende prägten über Jahre mein Verständnis von DJing als kuratorische Praxis: Übergänge, Spannungsbögen und stilistische Brüche sind nicht Effekt, sondern Struktur.



Aufritte (Auswahl)
Club- und Veranstaltungsformate:
- Freubad, Freibad Stapelskotten, Münster (2024)
- A Tribute to Odeon, Clubschiene, Münster (seit 2019)
- Spritpresent, Skaters Palace, Münster (2019, 2023)
- Frock-Festival, Kiel (2009, 2014)
- Palace Lounge, Münster (2007–2013)
- Palärmo Night, Münster (2001–2007)
- Trust in Wax, Münster (2000–2005)
Warm-up- und Aftershow-Sets u. a. für:
Black Space Riders, Culcha Candela, David Rodigan, Dendemann, DJ Vadim, Gentleman, Maxim, Miwata, Mono & Nikitaman, Nosliw, PowPow, Tarrus Riley, Mr. Irish Bastard.


