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Vitra Session „Dynamic Spaces“

Wie schafft man eine Arbeitsumgebung, die ein Maximum an Flexibilität ermöglicht?

Vitra Session „Dynamic Spaces“ in Münster mit projekt k
Foto: projekt k

Impulse zur Veränderung der Arbeitswelt – das versprach die Vitra Session „Dynamic Spaces“, zu der Vitra zusammen mit projekt k eingeladen hatte. projekt k ist ein Büroplanungs- und -einrichtungshaus, das im letzten Jahr auch den Umbau bei LIVING CONCEPT begleitet und realisiert hat. Mit „Dynamic Spaces“ hat Vitra ein Konzept für Arbeitsumgebungen entwickelt, die Platz für unterschiedliche Arbeitsweisen und vielfältige Aktivitäten bieten und die von den Nutzern leicht umgestaltet werden können.

Workshop zur Gestaltung flexibler Arbeitsumgebungen

Die Session begann mit der Begrüßung durch Thomas Osthues (Geschäftsführung projekt k) und einer kurzen Einführung durch Sven Wehlmann (Regional-Vertriebsleiter Vitra). Danach ging es direkt ans Arbeiten: Mit einem „Pulse Check“, der für die vielfältigen Aspekte des Themas sensibilisierte. Denn im „New Work“ gibt es kein einfaches Entweder-oder, sondern viele verschiedene Abstufungen: zwischen festen Arbeitsplätzen im Büro und „100 % Home Office“, zwischen konzentrierter Fokusarbeit und kommunikativer Gemeinschaft, zwischen Sitzen und Bewegen. Büroflächen sollen irgendwie diesen verschiedenen – teils widersprüchlichen – Ansprüchen gerecht werden und eben „Dynamic Spaces“ sein. Sven Wehlmann brachte es auf den Punkt: „Die Zukunft der Arbeit ist jetzt“.

Puls Check beim Vitra Workshop in Münster
Foto: projekt k

Das erfordert Flexibilität: Möbel, aber auch Wände müssen leicht zu bewegen sein, sich bei Bedarf platzsparend verstauen und vielfältig nutzen lassen. Vitra hat als Büromöbelhersteller dafür natürlich schon einiges im Programm – wie die Dancing Walls oder Folding Tables, die die Flexibilität schon im Namen tragen. Oder multifunktionale Möbel, wie Sofas, die auch als Raumtrenner dienen, oder Hocker, die auch Tisch oder Stauraum sein können.

Um selbst ein Gefühl für die flexible Nutzung von Räumen zu gewinnen, skizzierten wir in zwei Gruppen unterschiedliche Szenarien für einen Raum – zuerst auf Papier, dann im Raum selbst. Im Anschluss durften wir mit Comma ein neues System erleben, das vom Gerüstbau inspiriert ist. Vitra beschreibt es als „… eine Investition in die Möglichkeit, die Büroumgebung stets neu zu gestalten.“ Aus wenigen Grundelementen konnten wir – alleine und ohne Werkzeug – Tische, Regale oder Raumstrukturen aufbauen.

Interessante Denkanstöße

Die Gespräche mit den Teilnehmenden zeigten bei allen den großen Wunsch nach Veränderungen. Aber auch, dass nicht nur die „Hardware“ zum flexiblen Arbeiten passen muss, sondern auch die technischen und organisatorischen Voraussetzungen sowie das „Mind Set“ stimmen müssen. Ein Raum ist schnell umgebaut. Doch kann das nur ein Teil auf dem Weg zu einer anderen Art des Arbeitens sein. Neben der Struktur muss auch die Strategie und die Kultur zum „New Work“ passen.


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